Das hier sind Gedankenspiele und ganz ehrlich,
Gedanken habe ich viele.
Kann nicht sagen wie viele sie mittragen,
aber hier ist sie, die Einladung
auf einen Sprung durch das Thema.
Meine Rolle das Sprechen, deine bequemer
das Hören, was ich sage oder frage.
Aber wir sind beide hier, deshalb das wir.
Hier ist sie, die Einladung auf einen Sprung zu uns.

Das Thema steht […]
Freiraum wie schön
frei – Freiheit
Es geht um meine Befindlichkeit, es geht um mich
Freiraum – Freiheit, everybody is fre to do garnix
ich bleib auf meinem Sitz und entscheide für mich.
Sich einlassen, auf das was kommt
das will  ich… nich …ok…vielleicht…mal sehen

Also hier ist sie, die Einladung
auf einen sprung zu dir?

Freiraum – was ist das eigentlich?
Freiraum
Freiraum ist unser Raum, begrenzt nur durch unseren Traum,
unseren Traum vom Glück und zurück ,zurück zu uns.
Ok vielleicht haben wir unseren Freiraum,
haben die Grenzen definiert und bestimmt
und in uns glimmt die Hoffnung,
dass es so bleibt und keiner stört.
Wir haben uns Freiheiten gesammelt, haben sorgsam die Tür verrammelt,
denn das gehört uns, das ist mein Freiraum.
Aber – wir können uns kaum noch bewegen
vor lauter Freiheiten die uns jeden Tag
zu fällende Entscheidungen hinhalten.

Freiraum
wir brauchen uns doch nur umschauen, öffnen einmal die Augen
und sehen den Grenzzaun, der Freiräume freihält,
dicht macht vor dem Alptraum, dicht macht vor zu vielen…
Genug – es reicht! vielleicht
können das andere machen, sich einbringen
helfen tun wir – wir bringen sachen
aber mehr?
Mehr geht gerade nicht, gehts dir wie mir?
Dann bleib ich beim wir, wir haben doch noch so viel anderes.
Allein mein Kalender, damit ich nicht vergess‘,
was alles zu machen ist.
Wir haben so viel zu tun, so viel zu erledigen, zu besprechen,
abzuklären, zu bewerkstelligen und schiefgelaufenes zu begradigen,
wir haben so viel zu planen, das wir ahnen
loslassen wäre mal ein Gedanke.

Stimmt loslassen wäre mal ein Gedanke.
Angedacht haben wir den, sehen aber das Problem
und nicht die Lösung, oder sind zu bequem.
Denn loslassen scheint doch zunächst mal aktiv
und tief in uns drinnen
tauchen doch erst mal Fragen auf
wen oder was soll ich loslassen?
Was kann ich gut sein lassen
und wollen wir das wirklich?
und im Grunde hängen alle diese Fragen zusammen:
Wonach sehnen wir uns wirklich?
Was wünscht du dir sehnlich?

Wir sind beim Loslassen. ok also lassen
wir mal Gedanken kreisen: was sollen wir loslassen?
Ich geh davon aus das wir wollen, also was ist es dann?
Zeit?
Ist es Zeit loszulassen?
Ist die Zeit loszulassen?
Mal nicht alles aus der Zeit zu pressen,
mal nicht ganz versessen darauf sein,
Zeit in bunte Kästchen zu teilen,
sie genau zu sortieren um uns zu organisieren
für den Stressvergleich beim Terminabgleich?
Meint Loslassen vielleicht einen Entschluss,
nicht jeden Moment unserer Zeit einzutragen
in iPHONE oder iPAD
um mitten im Gespräch zu ver iSAMEN?
Oder: gemeinsam nicht Termine
sondern Zeit zu haben?

Wäre es nicht toll, wäre Zeit Zeit
und nicht Antrieb dem wir auf Anhieb
und immer wieder zu gehorchen versuchen?
3 minuten auf ein Brötchen warten, vor einem backautomaten
gehört schon zu den harten Herausforderungen.
Und ich meine nicht den Geschmack…
Es scheint unserem Lebensstil gelungen
uns vor den Karren zu spannen.
Es ist ihm gelungen das Anforderungen
wie die Möhre vorm Esel baumeln
und so viele von uns taumeln
ihnen hinterher. Das können sie sehr
sehr gut die Anforderungen!
So müssen wir sein, so soll das laufen
zu unseren Jobs, Familien, Beziehungen
ein Haufen an Anforderungen und Ansprüchen
oder „freundlich“ Empfehlungen.

Mal ehrlich: an wievielen Punkten
sortierst du dich eher unten
statt oben ein, bei der Anforderung so zu sein,
wie andere es gerne hätten?

Jeden Tag erzählen uns Medien, wie wir zu sein haben
was wir tragen denken oder sagen sollten,
wie wir politisch korrekt und im Vollbesitz unserer Kaufkraft,
zu dem werden, was wir nie sein wollten.
Und wenn wir es nicht wollten, warum wollen wir es jetzt?
Wer oder was hat uns in diese Lage versetzt?
Verletzt nicht genau das unseren Freiraum?
Unseren Traum vom Glück?

Uns – dieses Wort ist beziehungslos nicht sagbar.
Beziehungen brauchen wir, sie machen aus uns ein wir.
Sie machen uns tragbar, sind unverzichtbar
und bei Beziehungen, da fällt auf
das sie Freiraum geben können.
Weil sie Raum lassen, weil sie können.
Und doch – vorsichtig in Worte zu fassen,
kann es nötig sein loszulassen.

Es gibt Beziehungen, das sind die tollen, bunten, schönen
und es gibt kranke, weil wir uns nicht versöhnen
wollten, weil wir schmollten, oder schmollen wollen.
Wir feiern lieber Verletzungen, lecken Wunden,
und schmecken bitter.
Sammeln wie Briefmarken, zum Hervorholen, zum Zeigen.

xy ist verletzt, 5x „gefällt mir“,  geliked,  geteilt,
schon ist der Streit weitergeeilt.
Nur – den den es eigentlich betrifft, der der verletzte,
den trifft es von hinten, der hört jetzt die schmerzhaften Sätze.
Austausch im Frustrausch,
Reden über und nicht mit dem anderen
sind wir unversöhnlich, wird Freundschaft oder Beziehung
zu Vergangenem.
Müssen wir hier loslassen?

Gedankenspiele über loslassen, nicht alle zu erfassen
teils zu schnell und schon beim nächsten,
hast du gerade angedacht, habe ich schon weitergemacht.
Was macht dieses Wort mit dir?
loslassen …

Vielleicht sitzt du hier, genervt vom „Wir“
Das hat nicht mit mir zu tun! loslassen ..
Warum soll ich loslassen?
Wozu sollte ich das machen?
Ich fühl mich doch eh schon wie der Seiltänzer,
wie auf einem Flug,
Schwänzer der Sicherheitshinweise.
Und gerade jetzt wäre sie gut diese Sicherheit,
hätte ich gern Hinweise, weil meine reiseflughöhe zu hoch ist.
Und dann loslassen?

Festhalten heisst doch Halt zu haben
und wenn ich loslasse was mich hält, ist es nicht irgendjemand der fällt,
sondern ich. Und ich frage mich, ob ich das will?
Ich denke nicht

Geredet habe ich jetzt viel, habe Beispiel um Beispiel
angerissen ohne zu wissen, was vielleicht dein Thema ist.
Dein Punkt loszulassen, dein Wunsch nach Freiraum,
dein Traum von Freiheit für dich.

Ein Gedanke noch in den Raum gestellt, dir freigestellt
was du damit machst, ob du lachst, oder sonstwas damit machst.
Also hier ist sie, die Einladung auf einen sprung zu Gott.
Keine Ahnung wie du dir Gott vorstellst,
für was oder wen du ihn hälst.
Ob du ihn nett findest, ein gutes Konzept, oder ihn hasst.
Vermutlich hast du ein Bild von ihm, waage oder präzise,
zorniger Richter oder Blumenwiese.
Es ist dein Bild, deine Vorstellung, vielleicht Erfahrung.
Aber ich will es ansprechen, wenn es Erfahrungen waren,
die dein Bild geprägt haben, wie er ist:
Waren es Erfahrungen mit Menschen?
War Gemeinde, War Kirche eher gemein,
denn Gemeinschaft aus seiner Kraft?

Vielleicht ist das dein Punkt loszulassen, ihn ranzulassen
dein Bild anzupassen?

Ich lass dich nicht fallen und verlasse dich nicht!
Und das sage nicht ich, sondern Gott.
So ist er

Wer loslässt was ihn hält der fällt, habe ich eben gesagt.
Aber wohin ist die Frage und ich sage,
so wie ich Gott erlebt habe: in seine Hände!
Bestimmt nicht immer supersanft, auf Daunenkissen,
aber in das Wissen, dass er es ernst meint:
„ICH lass dich nicht fallen und verlasse dich nicht!“

Ok ein letzter Gedanke noch, denn das ist mir wichtig.
Menschen glauben, sie verstehen deb Glauben richtig,
wenn ihr Leben quasi ein Rahmen ist,
in dessen Inneren du in deinem Freiraum bist.
Kommt dann Gott, geht auch um seinen Sohn
und schon sind wir beim Kreuz.
Das kommt dann vor den Rahmen und man meint
das ist kein Rahmen mehr, das ist ein Gitter
Grenzen, Gefängnis – das verneint.
Aber ist Gott so?

Ja es braucht Jesus und seinen Tod
sein Sterben,
aber dabei geht es um unsere Scherben
unser Scheitern.
Und:  Jesus blieb nicht tod
um unseren Freiraum zu erweitern
um uns Platz zu geben, das ist sein Traum
sein Streben!
Er liebt dich eben!

Vielleicht meint Loslassen für dich zu lern, sich ihm zu nähern.
vielleicht musst du loslassen, was dir heilig ist
weil der der heilig ist, dich vermisst!
Dich liebt, dir vergibt
weil dieser Gott der ist, den es zu dir zieht
Vielleicht meint ja auch loslassen, los lass Gott machen