Texte

Hier findet ihr ein paar Texte von mir. Meist sehr spontan druntergeschriebene Gedanken, aber auch Teile einer Predigt oder ein Poetrybeitrag sind zu finden.

diese Luft macht etwas
löst
schafft raum
wenn der stress abfällt
seine kraft verliert
hilft sehen und verstehen
wenn ein gedanke reift
die anderen sortiert
man selbst konkreter wird
wenn man wieder klar sieht
die weite
kleinigkeiten
in die schranken verwiesen
wenn man die augen schliesst
hört und schmeckt
werden Geschenke offensichtlicher
wenn der wind weht
sand treibt
verliert die frage nach prioritäten
wenn man am Meer steht
lebt im moment
wird zeit zeit
nicht antrieb

es glänzt
das bild von mir
was andere sehen
geordnet, sortiert und gut

es glänzt
das bild von mir
wir wir vor anderen stehen
geistlich, gesegnet, bedacht

doch bei dir
anders
mehr
komplett
zu ehrlich
ich selbt
auch gefährlich
zu sehr ich selbst

es glänzt
das was du für mich tust
was du trägst

es glänzt
wie du liebst

Leise kommt die Nacht zu uns
auch ein Tag der muss mal schlafen
ein letzter Gruß, der Himmel bunt
die Sonne muss bis morgen warten

und hinter den Wolken lugt der Mond hervor
die sonne sinkt und malt am Himmel ein Meer
und ein letzter Satz dringt an mein Ohr
ein „schlafe gut, ich liebe dich sehr“

morgen kommt ein neuer Tag
ein Tag mehr in deinem Leben
und das was heute vor uns lag
dürfen wir morgen dann erleben

und hinter den Wolken lugt der Mond hervor
die Sonne sinkt und mal am Himmel ein Meer
und ein letztes Wort dringt an meine Ohr
ein „schlafe gut, ich liebe dich sehr“

den letzten Tage geben wir zurück
in Hände, die voll Liebe sind
und wissen dann, dass das was kommt
geschenkt ist an ein Gotteskind

Herr sei du hier und pass du auf
bewahre uns und unsere Lieben
hab herzlich dank das du uns hörst
hab dank für deinen Frieden

und hinter den Wolken lugt der Mond hervor
die Sonne sinkt und mal am Himmel ein Meer
und ein letztes Wort dringt an meine Ohr
ein „schlafe gut, ich liebe dich sehr“

Schreiben oder nicht schreiben?
Ist nicht hier die Frage,
ich stelle eher mir die Frage:
Will ich oder nicht?
Muss ich oder darf ich nicht?

„Don’t feed the troll“ sagte der eine Teil,
sucht im Schweigen sein Heil.
Und der andere windet sich, empfindet sich,
unangenehm berührt und will nicht akzeptieren,
dass verheerenden Meinungen und Sätzen sich selber zitieren,
sich vervielfältigen und ihre Bühne bekommen,
in dem Stück „so…das sind die Frommen“.

Wenn „postfaktisch“ in diesem Jahr
so wichtig ist und treffend war,
was ist dann das passende Wort für die Christen?
Schreib`s und denke gleich, wie zerfasert dieser Begriff ist,
frage ob er Kategorie ist, ob er eine Einheit beschreibt,
in der durch Meinung und Meinen dann doch jeder für sich alleine bleibt.
Aber zurück:
„Postgnädig“?
Also dieser  – mal wieder – garstig breite Graben
zwischen Reden über Gnade
statt Reden aus der Gnade,
der sich durch so viele Kommentare  frisst,
und in Leserbriefen einteilt,
wer Christ ist und wer nicht?

Und damit nicht genug,
es regiert der Widerspruch.
Auch in eigenen Aussagen
die teils in Endlosschleife vorgetragen,
und unter Postings eingetragen:
„Gott ist Richter“ sagt da einer,
„aber wir sind dichter“ auch…
und meint damit die Nähe zum Vater,
zum Seelenheil und meint, es wäre nur er dabei.
Denn Andere schreiben und denken sich zum Gericht,
können nicht richtig sein,
zu denen sagt bestimmt auch der Vater nein,
denn er muss ja MEINER Meinung sein.
Wer sich durchs Netz liest,
dem ist nicht fremd,
dass RECHT hat
wer die Shift-Taste kennt.

Was genau befeuert eigentlich diese Sehnsucht nach Schwarz/Weiss-Denken,
die Unfähigkeit zum Einlenken,
oder auch nur zum Stehenlassen,
wenn andere anders denken?
Woher dieser Wunsch nach einfachen Antworten auf Fragen,
dieses Suchen nach monochromen Aussagen,
die wir nicht finden werden.
Weil manche Frage eben Frage bleibt,
und jeder Versuch einer Antwort bunte Vielfalt treibt.

Tatenlos bleiben will ich nicht,
ich wünsche mir und stelle den Anspruch an mich:
mehr Friedensstifter die Frieden stiften,
Menschen die Sprache entgiften,
mehr ZurSchaufelgreifer die mit gnädigem Eifer,
Gräben zuschütten, sie ausfüllen und auffüllen,
bis sie dicht sind, eine Ebene erscheint.
Ein weites Feld, in dem für jeden sein Platz und
dennoch Einheit möglich ist
und damit Hoffnung keimt.
Auch wenn ein Anderer etwas anderes anders meint.

(lose Gedanken nach drei Tagen mit Kommentaren, Leserbriefen und Meinungen. Bestimmt nicht fertig und mit Zeichensetzung nach Gefühl…ist mir aber egal)

Das hier sind Gedankenspiele und ganz ehrlich,
Gedanken habe ich viele.
Kann nicht sagen wie viele sie mittragen,
aber hier ist sie, die Einladung
auf einen Sprung durch das Thema.
Meine Rolle das Sprechen, deine bequemer
das Hören, was ich sage oder frage.
Aber wir sind beide hier, deshalb das wir.
Hier ist sie, die Einladung auf einen Sprung zu uns.

Das Thema steht […]Freiraum wie schön
frei – Freiheit
Es geht um meine Befindlichkeit, es geht um mich
Freiraum – Freiheit, everybody is fre to do garnix
ich bleib auf meinem Sitz und entscheide für mich.
Sich einlassen, auf das was kommt
das will  ich… nich …ok…vielleicht…mal sehen

Also hier ist sie, die Einladung
auf einen sprung zu dir?

Freiraum – was ist das eigentlich?
Freiraum
Freiraum ist unser Raum, begrenzt nur durch unseren Traum,
unseren Traum vom Glück und zurück ,zurück zu uns.
Ok vielleicht haben wir unseren Freiraum,
haben die Grenzen definiert und bestimmt
und in uns glimmt die Hoffnung,
dass es so bleibt und keiner stört.
Wir haben uns Freiheiten gesammelt, haben sorgsam die Tür verrammelt,
denn das gehört uns, das ist mein Freiraum.
Aber – wir können uns kaum noch bewegen
vor lauter Freiheiten die uns jeden Tag
zu fällende Entscheidungen hinhalten.

Freiraum
wir brauchen uns doch nur umschauen, öffnen einmal die Augen
und sehen den Grenzzaun, der Freiräume freihält,
dicht macht vor dem Alptraum, dicht macht vor zu vielen…
Genug – es reicht! vielleicht
können das andere machen, sich einbringen
helfen tun wir – wir bringen sachen
aber mehr?
Mehr geht gerade nicht, gehts dir wie mir?
Dann bleib ich beim wir, wir haben doch noch so viel anderes.
Allein mein Kalender, damit ich nicht vergess‘,
was alles zu machen ist.
Wir haben so viel zu tun, so viel zu erledigen, zu besprechen,
abzuklären, zu bewerkstelligen und schiefgelaufenes zu begradigen,
wir haben so viel zu planen, das wir ahnen
loslassen wäre mal ein Gedanke.

Stimmt loslassen wäre mal ein Gedanke.
Angedacht haben wir den, sehen aber das Problem
und nicht die Lösung, oder sind zu bequem.
Denn loslassen scheint doch zunächst mal aktiv
und tief in uns drinnen
tauchen doch erst mal Fragen auf
wen oder was soll ich loslassen?
Was kann ich gut sein lassen
und wollen wir das wirklich?
und im Grunde hängen alle diese Fragen zusammen:
Wonach sehnen wir uns wirklich?
Was wünscht du dir sehnlich?

Wir sind beim Loslassen. ok also lassen
wir mal Gedanken kreisen: was sollen wir loslassen?
Ich geh davon aus das wir wollen, also was ist es dann?
Zeit?
Ist es Zeit loszulassen?
Ist die Zeit loszulassen?
Mal nicht alles aus der Zeit zu pressen,
mal nicht ganz versessen darauf sein,
Zeit in bunte Kästchen zu teilen,
sie genau zu sortieren um uns zu organisieren
für den Stressvergleich beim Terminabgleich?
Meint Loslassen vielleicht einen Entschluss,
nicht jeden Moment unserer Zeit einzutragen
in iPHONE oder iPAD
um mitten im Gespräch zu ver iSAMEN?
Oder: gemeinsam nicht Termine
sondern Zeit zu haben?

Wäre es nicht toll, wäre Zeit Zeit
und nicht Antrieb dem wir auf Anhieb
und immer wieder zu gehorchen versuchen?
3 minuten auf ein Brötchen warten, vor einem backautomaten
gehört schon zu den harten Herausforderungen.
Und ich meine nicht den Geschmack…
Es scheint unserem Lebensstil gelungen
uns vor den Karren zu spannen.
Es ist ihm gelungen das Anforderungen
wie die Möhre vorm Esel baumeln
und so viele von uns taumeln
ihnen hinterher. Das können sie sehr
sehr gut die Anforderungen!
So müssen wir sein, so soll das laufen
zu unseren Jobs, Familien, Beziehungen
ein Haufen an Anforderungen und Ansprüchen
oder „freundlich“ Empfehlungen.

Mal ehrlich: an wievielen Punkten
sortierst du dich eher unten
statt oben ein, bei der Anforderung so zu sein,
wie andere es gerne hätten?

Jeden Tag erzählen uns Medien, wie wir zu sein haben
was wir tragen denken oder sagen sollten,
wie wir politisch korrekt und im Vollbesitz unserer Kaufkraft,
zu dem werden, was wir nie sein wollten.
Und wenn wir es nicht wollten, warum wollen wir es jetzt?
Wer oder was hat uns in diese Lage versetzt?
Verletzt nicht genau das unseren Freiraum?
Unseren Traum vom Glück?

Uns – dieses Wort ist beziehungslos nicht sagbar.
Beziehungen brauchen wir, sie machen aus uns ein wir.
Sie machen uns tragbar, sind unverzichtbar
und bei Beziehungen, da fällt auf
das sie Freiraum geben können.
Weil sie Raum lassen, weil sie können.
Und doch – vorsichtig in Worte zu fassen,
kann es nötig sein loszulassen.

Es gibt Beziehungen, das sind die tollen, bunten, schönen
und es gibt kranke, weil wir uns nicht versöhnen
wollten, weil wir schmollten, oder schmollen wollen.
Wir feiern lieber Verletzungen, lecken Wunden,
und schmecken bitter.
Sammeln wie Briefmarken, zum Hervorholen, zum Zeigen.

xy ist verletzt, 5x „gefällt mir“,  geliked,  geteilt,
schon ist der Streit weitergeeilt.
Nur – den den es eigentlich betrifft, der der verletzte,
den trifft es von hinten, der hört jetzt die schmerzhaften Sätze.
Austausch im Frustrausch,
Reden über und nicht mit dem anderen
sind wir unversöhnlich, wird Freundschaft oder Beziehung
zu Vergangenem.
Müssen wir hier loslassen?

Gedankenspiele über loslassen, nicht alle zu erfassen
teils zu schnell und schon beim nächsten,
hast du gerade angedacht, habe ich schon weitergemacht.
Was macht dieses Wort mit dir?
loslassen …

Vielleicht sitzt du hier, genervt vom „Wir“
Das hat nicht mit mir zu tun! loslassen ..
Warum soll ich loslassen?
Wozu sollte ich das machen?
Ich fühl mich doch eh schon wie der Seiltänzer,
wie auf einem Flug,
Schwänzer der Sicherheitshinweise.
Und gerade jetzt wäre sie gut diese Sicherheit,
hätte ich gern Hinweise, weil meine reiseflughöhe zu hoch ist.
Und dann loslassen?

Festhalten heisst doch Halt zu haben
und wenn ich loslasse was mich hält, ist es nicht irgendjemand der fällt,
sondern ich. Und ich frage mich, ob ich das will?
Ich denke nicht

Geredet habe ich jetzt viel, habe Beispiel um Beispiel
angerissen ohne zu wissen, was vielleicht dein Thema ist.
Dein Punkt loszulassen, dein Wunsch nach Freiraum,
dein Traum von Freiheit für dich.

Ein Gedanke noch in den Raum gestellt, dir freigestellt
was du damit machst, ob du lachst, oder sonstwas damit machst.
Also hier ist sie, die Einladung auf einen sprung zu Gott.
Keine Ahnung wie du dir Gott vorstellst,
für was oder wen du ihn hälst.
Ob du ihn nett findest, ein gutes Konzept, oder ihn hasst.
Vermutlich hast du ein Bild von ihm, waage oder präzise,
zorniger Richter oder Blumenwiese.
Es ist dein Bild, deine Vorstellung, vielleicht Erfahrung.
Aber ich will es ansprechen, wenn es Erfahrungen waren,
die dein Bild geprägt haben, wie er ist:
Waren es Erfahrungen mit Menschen?
War Gemeinde, War Kirche eher gemein,
denn Gemeinschaft aus seiner Kraft?

Vielleicht ist das dein Punkt loszulassen, ihn ranzulassen
dein Bild anzupassen?

Ich lass dich nicht fallen und verlasse dich nicht!
Und das sage nicht ich, sondern Gott.
So ist er

Wer loslässt was ihn hält der fällt, habe ich eben gesagt.
Aber wohin ist die Frage und ich sage,
so wie ich Gott erlebt habe: in seine Hände!
Bestimmt nicht immer supersanft, auf Daunenkissen,
aber in das Wissen, dass er es ernst meint:
„ICH lass dich nicht fallen und verlasse dich nicht!“

Ok ein letzter Gedanke noch, denn das ist mir wichtig.
Menschen glauben, sie verstehen deb Glauben richtig,
wenn ihr Leben quasi ein Rahmen ist,
in dessen Inneren du in deinem Freiraum bist.
Kommt dann Gott, geht auch um seinen Sohn
und schon sind wir beim Kreuz.
Das kommt dann vor den Rahmen und man meint
das ist kein Rahmen mehr, das ist ein Gitter
Grenzen, Gefängnis – das verneint.
Aber ist Gott so?

Ja es braucht Jesus und seinen Tod
sein Sterben,
aber dabei geht es um unsere Scherben
unser Scheitern.
Und:  Jesus blieb nicht tod
um unseren Freiraum zu erweitern
um uns Platz zu geben, das ist sein Traum
sein Streben!
Er liebt dich eben!

Vielleicht meint Loslassen für dich zu lern, sich ihm zu nähern.
vielleicht musst du loslassen, was dir heilig ist
weil der der heilig ist, dich vermisst!
Dich liebt, dir vergibt
weil dieser Gott der ist, den es zu dir zieht
Vielleicht meint ja auch loslassen, los lass Gott machen

Es gibt Fragen, damit schlagen sich immer wieder viele Menschen herum.
Sie sehen, hören, denken sich um, um Antworten zu finden, sich an einen Standort zu binden oder endlich einen Standpunkt zu haben.
Und eine der Frage ist: Was ist wertvoll?

Was ist wertvoll, beziehungsweise, was ist da mit Wert voll?
Denn das scheint es zu sein, darum scheint es zu gehen.
Dass etwas toll ist wenn es voll ist, nur welches Behältnis ist es,
das da voll ist?

Klar ist: Wert ist begehrt
Also was ist wertvoll? Wer ist mit Wert voll?
Bin ich wertvoll?

Und rede ich hier von ich und mir, mach Du das doch auch,
dann meint die Frage Dich und gilt Dir.

Sind wir wertvoll?
Und wenn ich es bin, bin ich dann so wie ich sein soll,
oder sein sollte, oder wie man es gern hätte?
Oder so wie ich gern wäre?
Erkläre mir doch mal jemand, wer Wert definiert,
denn von jeder Werbewand, bekommen wir Meinungen serviert,
jedes Heute erklären mir Freunde, Fernsehen oder andere Leute,
tagesaktuell ihre Werteskala, bei Ihrer Gala der Ansichten,
auf nichts zu verzichten und alles zu brauchen.
Auch wenn die Stimmen laut sind…
Macht das wertvoll? Füllt genau das Dich mit Wert voll?

Denn hier geht es nicht um drinnen, um mich innen, innere Werte.
Das Begehrte – laut denen – liegt außerhalb
in Gestalt von Dingen die ich habe, besitze.
Status für Kohle, Symbol für Hülle, aber ist das Fülle?
Oder eher hohle Verkleidung,
zum Bestreiten von Eitelkeiten?

Was ist wertvoll? Sind wir mit Wert voll?
Hängt`s an dem was man kann? Sind wir es dann,
wenn einer sagt, „DU kannst XY toll“
Und wenn DU es nicht kannst, kennst DU zumindest den Umkehrschluss.
Geht es darum was DU können musst?

Da ist einer der versteht und zitiert z.B. Kant,
bekommt aber keinen Nagel in die Wand.
Der Nächste baut aus dem einen Nagel
ein Klettergerüst, Motor oder Gartengestühl.
Für den ist ein Komma eine Aufferderung
und wenn er sie doch mal setzt, dann nur nach Gefühl.
Egal…na und? Gaben sind bunt!

Wenn Wert an Wissen, Begabung oder Können haftet,
verachtet das nicht den Menschen?
Betrachtet man dann nicht nur Grenzen?

Was ist wertvoll? Bin ich mit Wertvoll?
Wenn wertvoll ist was mit Wert voll ist
und ich mich frage ob das auf mich zutrifft,
dann bin ich wohl ja wohl erstmal Behältnis,
zum reinfallen, zum reintun
und nun …. denk ich schnell an Flasche
Und das fehlt mir noch.
Aber mit Wert voll sein das will ich doch, also was geht mir noch?